«Elephant safari, elephant. Yes yes, sure!» {1.3.2019}

1.3.2019: «Elephant safari, elephant. Yes yes, sure!» meinte unser Tuktuk-Fahrer. Wir erklärten ihm, dass wir keine Safari machen möchten. Auch dann nicht, wenn wir Elefanten sehen würden. Wir haben bereits welche gesehen. Er fuhr weiter und sagte nichts mehr. Nach 2 Minuten kamen wir an eine Kreuzung. Wir warteten links, um rechts abzubiegen. Ein Auto, ein Elefant, ein Tuktuk und ein Fahrradfahrer kreuzten die Strasse. Ein Was? Ein Elefant? Ja! Der Tuktuk-Fahrer zeigte auf den Elefanten, auf dem drei Touristen ritten. «Yes yes, elephant safari. You see?»

War wohl nicht gemeint, dass wir Elefanten SEHEN würden, sondern AUF einem ELEFANTEN eine Safari MACHEN würden. Aber auch dieses Angebot schlugen wir dankend und schockiert ab.

Wir fuhren über die Kreuzung und hielten am Strassenrand an. Stefan und ich sahen uns an – hier wollten wir doch gar nicht hin? Ein Fluss. Na und? Bei genauerem Hinsehen sahen wir etwas braun-graues, das von Einheimischen und Touristen geschrubbt wurden. Als sich ein Rüssel, zum Luftholen über die Wasseroberfläche erhob, einen tiefen Atemzug nahm und wieder abtauchte, war es uns klar. Wieder ein Elefant. Wir schauten kurz zu, machten zwei heimliche Fotos, und liessen den geniessenden Elefanten schliesslich in Ruhe sein Wellnessprogramm geniessen.

In den letzten 14 Tagen konnten wir also Stefans Enttäuschung doch noch abwenden. Wir haben doch noch einen Einheimischen gesehen, der seinen Elefanten im Fluss wäscht. Auch wenn dies wohl sehr rar vorkommt, es gibt es immer noch!

Annika & Stefan